LOEWE-Zentrum SAFE erhält das „TOTAL E-QUALITY“-Prädikat

SAFE erhält Auszeichnung für an Chancengleichheit ausgerichtete Personalführung

Das LOEWE-Zentrum SAFE erhält in diesem Jahr zum ersten Mal das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für beispielhaftes Handeln im Sinne einer an Chancengleichheit ausgerichteten Personalführung. Diese Auszeichnung für die Jahre 2018 bis 2020 wird von dem gleichnamigen Verein vergeben und bescheinigt ein erfolgreiches und nachhaltiges Engagement für die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Beruf. SAFE wird das Prädikat am 31. Oktober 2018 in Stuttgart verliehen.

Die Jury von TOTAL E-QUALITY Deutschland e.V. schreibt in ihrer Begründung für die Auszeichnung, dass das im Jahr 2013 gegründete Forschungszentrum SAFE Chancengleichheit als Prinzip grundlegend in seinen Strukturen verankert habe, was sich an der „sehr guten Institutionalisierung von Gleichstellung sowie der Integration in die eigene Organisationskultur“ zeige. Das Zentrum profitiere dabei von der engen Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und der Möglichkeit, die dortigen Angebote zu nutzen. Die Jury empfiehlt, bereits bestehende Instrumente wie das Frauennetzwerk oder die Umfragen unter den Beschäftigten zu nutzen, um „eigene passgenaue Maßnahmen im Bereich Chancengleichheit zu entwickeln“.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, sie ist eine Bestätigung unserer Arbeit der vergangenen Jahre“, sagt SAFE-Direktor Jan Pieter Krahnen. „Künftig wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch weiter verbessern“, so die Gleichstellungsbeauftragte von SAFE, Professor Loriana Pelizzon. Ziel der Gleichstellungsarbeit bei SAFE sei vor allem die Erhöhung des Frauenanteils in noch unterrepräsentierten Bereichen.

Der Frauenanteil unter den SAFE-Beschäftigten liegt derzeit bei rund 40 Prozent. Im Forschungsbereich sind etwa 27 Prozent Frauen beschäftigt, in der Verwaltung sind es rund 83 Prozent.