25 Sep 2026

Wissenschaft zum Anfassen beim Science Festival

Gemeinsam machten SAFE und 16 weitere Einrichtungen ihre vielfältige Forschungsarbeit der Öffentlichkeit sichtbar

Publikum verfolgt eine Podiumsdiskussion auf der Hauptbühne des Frankfurter Science Festivals. Die Diskutierenden stehen vor einer großen Präsentationsleinwand.

Wie sieht Wissenschaft jenseits von Hörsälen und Laboren aus? Forschung bleibt oft abstrakt, beim zweiten Science Festival am 19. September 2026 auf dem Frankfurter Roßmarkt wurde sie greifbar. Einrichtungen aus verschiedenen Forschungsfeldern präsentierten ihre Arbeit und animierten zum Entdecken und Lernen. Die Themen reichten von Hirnforschung über Wehrpflicht bis hin zu Künstlicher Intelligenz (KI), finanzieller Bildung und extremistischen Emojis auf Social Media. 

An Mitmachstationen gab es unter anderem ein begehbares Herz, einen Neutronenstern zum Anfassen oder Programmierübungen. Während ein Mentalmagier und ein Science-Musical das Publikum begeisterten, lud ein Trommelworkshop dazu ein, Rhythmen gemeinsam zu erleben und spielerisch zu erforschen. Bei einer Rallye konnten Kinder außerdem an jeder Station Aufgaben lösen und Stempel sammeln. 

SAFE beim Science Festival 2026 

SAFE-Forscher:innen beantworteten Fragen rund um finanzielle Bildung, die Frühstartrente, den digitalen Euro, Klima und Finanzen und zum SAFE-Index zur Manager-Stimmung. Zum abwechslungsreichen Bühnenprogramm trugen auch zwei SAFE-Forschende bei: Kevin Bauer sprach in einem Vortrag über die Zukunft der Finanzberatung und den Einfluss von KI und Claudia Schaffranka diskutierte in einer Gesprächsrunde über aktuelle Krisen und mögliche Lösungsansätze aus der Forschung. Beim Science Festival wurde deutlich, wie eng viele gesellschaftliche Fragen mit den Forschungsthemen von SAFE verbunden sind. 

Das Festival wird alle zwei Jahre von der Frankfurt Alliance, einem Zusammenschluss Frankfurter Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, organisiert. Ziel des Zusammenschlusses ist es, die Vielfalt der Wissenschaftsregion Frankfurt/Rhein-Main öffentlich sichtbar zu machen und Begegnungen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu fördern. Neben SAFE sind folgende Forschungseinrichtungen Teil davon:

  • ATHENE – Nationales Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit,
  • Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung,
  • DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation,
  • Ernst Strüngmann Institut (ESI) der Max-Planck-Gesellschaft,
  • Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP,
  • Goethe-Universität Frankfurt,
  • GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH / Facility for Antiproton and Ion Research in Europe (FAIR GmbH),
  • Max-Planck-Institut für Biophysik,
  • Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik,
  • Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung,
  • Max-Planck-Institut für Hirnforschung,
  • Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie,
  • Paul-Ehrlich-Institut,
  • PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung,
  • Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.