Macro Finance
Die Forschung in der Abteilung Macro Finance konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen Finanzmärkten, Kreditinstituten und der Makroökonomie. Veränderungen der Kreditbedingungen können die Kapitalallokation in der Wirtschaft beeinflussen und sich somit auf Investitionen, Konsum und Wirtschaftswachstum auswirken. Diese Wechselwirkungen können Konjunkturschwankungen verstärken und in Krisenzeiten zu Finanzkrisen mit weitreichenden Folgen für Unternehmen, Haushalte und Staaten beitragen. Die zentrale Frage lautet: Wie sollte ein Finanzsystem aussehen, das zur Erreichung gesellschaftlicher Ziele wie beispielsweise einer Steigerung des Lebensstandards beiträgt und gleichzeitig Finanzkrisen verhindert? Die Arbeit des Fachbereichs verbindet makroökonomische und mikroökonomische Perspektiven und umfasst häufig die Erstellung neuartiger Datensätze, die auch der breiten Öffentlichkeit zugutekommen. Ziel ist es, letztendlich besser zu verstehen, wie Finanzmärkte mit der Realwirtschaft interagieren, und damit politische Entscheidungen zu unterstützen.
Publikationen
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