Haushaltskrisenbarometer

Das Haushaltskrisenbarometer wird getragen von einer Kooperation des Leibniz-Instituts für Finanzmarktforschung SAFE, Nielsen-Frankfurt und dem Lehrstuhl für Finanzen und Ökonomie an der Goethe-Universität Frankfurt. Kernstück ist die Auswertung von gemeinsam erarbeiteten Fragen, die alle zwei Wochen den Haushalten des Nielsen Consumer Panel gestellt werden. Die hohe Zahl der kontinuierlich befragten Haushalte und die Möglichkeit, die Antworten mittels statistischer Verfahren repräsentativ zu machen, ergeben ein belastbares und zeitnahes Bild der wirtschaftlichen Lage, des (Konsum-)Verhaltens und der Erwartungen der gesamten Bevölkerung. Angereichert wird dies durch Einblicke in das tatsächliche Kaufverhalten anhand der für alle Haushalte erfassten Einkäufe sowie durch die Verknüpfung mit weiteren Forschungsergebnissen und Hintergrundinformationen.


Aktuelles

Helikoptergeld wird die Binnennachfrage nicht ankurbeln: Erkenntnisse aus fünf Welle des Haushaltskrisenbarometers

Auch die fünfte Welle des repräsentativen Haushaltskrisenbarometers zeigt: Während viele Selbständige und Kurzarbeiter ökonomisch unter der Krise leiden und ihre eigene Lage pessimistisch einschätzen, so gilt dies nicht für die anderen vier Fünftel der Haushalte in Deutschland. In dem aktuellen Positionspapier des Haushaltskrisenbarometers wird daher flächendeckenden Programmen zur Förderung der Binnennachfrage aktuell eine klare Absage erteilt. Zum Herunterladen des Positionspapiers bitte hier klicken.

Stand: 01.06.2020