Vermögensungleichheit als demokratische Herausforderung. Welche Ursachen und Folgen hat die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich?
16. November 2026, 17.00 - 19.00 Uhr, Institut für Zeitgeschichte, München
Vortragsveranstaltung mit Podiumsdiskussion des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V. in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE
Die Vermögensungleichheit in den westlichen Demokratien hat in den vergangenen 40 Jahren messbar zugenommen. Während allgemeiner Wohlstand und Gesamtvermögen deutlich gestiegen sind, ist die Schere sowohl bei Einkommen als auch bei Vermögen größer geworden. Mit dieser Entwicklung korreliert das Aufkommen populistischer Parteien, die mit dem Anspruch auftreten, sich der Interessen benachteiligter Einkommens- und Vermögensgruppen anzunehmen – gegebenenfalls auch durch systematische Abweichungen von demokratischen Strukturen. Auch in weitere zeithistorische Debatten – etwa um Neoliberalismus, Finanzmarktkapitalismus oder soziale Sicherungssysteme – spielt das Thema der Vermögensungleichheit hinein. Die Veranstaltung beleuchtet die empirischen Grundlagen dieser Entwicklung und diskutiert ihre Herausforderungen für demokratische Gesellschaften.
Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung erforderlich ist. Die Teilnahme ist kostenlos.
Im Rahmen der Veranstaltung Bild- und Tonaufnahmen erstellt und im Anschluss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.