SAFE-Beteiligungsfonds-Vorschlag erscheint in CEPR-E-Book

Publikation des Centre for Economic Policy Research zu „Europe in the Time of Covid-19“ greift SAFE-Initiative auf

Der Vorschlag eines Expertenteams rund um das Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE für einen europäischen Beteiligungsfonds (European Equity Fund, EPEF) ist nun auch im neuen E-Book des internationalen Ökonomennetzwerks CEPR (Centre for Economic Policy Research) erschienen. Das Expertenteam hatte direkte Geldtransfers anstatt Kredithilfen für Firmen vorgeschlagen, die durch die Coronakrise in Schieflage geraten sind.

In zwei Kapiteln erläutern Arnoud Boot (Universität Amsterdam), Elena Carletti (Universität Bocconi und Florence School of Banking and Finance), Hans-Helmut Kotz (Harvard Center for European Studies und SAFE), Jan Pieter Krahnen (SAFE), Loriana Pelizzon (SAFE und Goethe-Universität Frankfurt ) und Marti Subrahmanyam (New York University Stern Business School und SAFE), wie ein Europäischer Beteiligungsfonds gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen kann, die unter der Coronakrise leiden. Außerdem präzisieren die Autoren die Funktionsweise dieses Modells.

In einem weiteren Kapitel des Buchs argumentiert SAFE Senior Policy Fellow Ignazio Angeloni, dass Banken als „finanzieller Sauerstoff der Wirtschaft“ gerettet und durch eine angepasste Bankenregulierung entlastet werden sollten.

Die Analysen und Politikempfehlungen des E-Books „Europe in the Time of Covid-19“ wurden zwischen Ende März und Mitte Mai auf dem Onlineportal VoxEu veröffentlicht. Es beinhaltet sowohl Beiträge, die einen breiten Konsens erfahren als auch kontrovers diskutierte Vorschläge. Durch die Reihenfolge nach Veröffentlichungsdatum ist zudem die Entwicklung der ökonomischen Debatte gut nachvollziehbar. 

CEPR-E-Books werden seit der Finanzkrise 2008 über das Portal VoxEU veröffentlicht. VoxEu verbreitet wissenschaftsbasierte Politikanalysen von weltweit führenden Wirtschaftswissenschaftlern.


CEPR eBook "Europe in the Time of Covid-19" (auf Englisch)

Weitere Informationen zum Europäischen Beteiligungsfonds EPEF