Simone Wies erhält DFG-Förderung für neues Forschungsprojekt

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert ein neues SAFE-Projekt zur Innovationskraft von Unternehmen nach dem Börsengang

Simone Wies hat von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen positiven Förderungsbescheid für ihr neues Forschungsprojekt erhalten. Wies ist Assistant Professor im Bereich Household Finance bei SAFE und der Goethe-Universität Frankfurt; der Titel ihres Forschungsvorhabens lautet „Combatting the Wall Street Curse on Firm Product Innovation“. Die DFG wird das Projekt in den nächsten drei Jahren fördern.

Wies setzt sich in ihrem Forschungsvorhaben mit der Innovationskraft von Unternehmen auseinander. Die bisherige Forschung zeigt, dass Unternehmen weniger innovativ werden, wenn sie an die Börse gehen. Dieser Effekt wird dem auf die kurze Frist orientierten Druck der Börse auf Unternehmen zugeschrieben. Wies wird untersuchen, ob es Firmen gibt, die nach einem Börsengang weiterhin innovativ bleiben, und wenn ja, welche Faktoren dafür ausschlaggebend sind. Ein Aspekt, den Wies erforscht, ist beispielsweise die Fehlerkultur innerhalb eines Unternehmens vor dem Börsengang.

Wies hat seit 2014 die SAFE Juniorprofessur für Marketing und Finance an der Goethe-Universität inne. Zuvor forschte sie als Post-Doctoral Researcher an der Fuqua School of Business an der Duke University in Durham, ihren Master und Ph.D. hat sie an der Universität von Maastricht absolviert. Wies´ Forschungsinteressen liegen in den Interaktionen zwischen Kapitalmärkten und Management-Entscheidungen. Sie untersucht, wie Kapitalmärkte Marketing-Entscheidungen und Innovationsprojekte bewerten, und wie diese Bewertungen wiederum die strategischen Entscheidungen beeinflussen, die Marketing Manager treffen.