Tobias Tröger übernimmt Vorsitz der weltweiten Wissenschaftsinitiative GCGC

SAFE-Wissenschaftler prägt die Agenda der Global Corporate Governance Colloquia bis 2022

SAFE-Wissenschaftler Tobias Tröger ist zum Vorsitzenden der Global Corporate Governance Colloquia (GCGC) ernannt worden. An der global aufgestellten akademischen Initiative sind zwölf führende Universitäten und Forschungsinstitutionen aus den USA, Asien und Europa beteiligt. Den GCGC-Vorsitz hat Tröger für die Dauer von zwei Jahren inne. Während dieser Zeit koordiniert er die Zusammenarbeit zwischen den Partnerinstitutionen und sitzt zugleich im Organisationskomitee für die Planung und Qualitätssicherung der jährlichen GCGC-Konferenz, die seit 2014 von den Partneruniversitäten im Rotationsverfahren ausgerichtet wird.

„Im Umfeld der GCGC arbeiten wir auf höchstem akademischem Niveau, von den regelmäßigen interdisziplinären Konferenzen profitieren auch die einzelnen Partnerinstitutionen. Ich freue mich sehr auf die vor uns liegenden wissenschaftlichen Herausforderungen. Gerade die gegenwärtige Corona-Pandemie verdeutlicht, wie wichtig der ständige fachliche Austausch ist und welchen Beitrag die Wissenschaft zu Bewältigung der Krise leisten kann“, sagt Tröger, der am Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE das Cluster Law & Finance leitet.

SAFE zählt zu den GCGC-Partnern

Der GCGC-Vorstand besteht aus 14 Direktoren, die jeweils von den zwölf Partnereinrichtungen berufen werden. Zwei GCGC-Vorstandsmitglieder werden zudem vom Europäischen Institut für Corporate Governance (ECGI) ernannt, einer internationalen wissenschaftlich-gemeinnützigen Vereinigung mit Sitz in Brüssel, die an den GCGC beteiligt ist. Die GCGC-Konferenzreihe bringt jedes Jahr Forschungsergebnisse aus den Disziplinen der Rechts-, Wirtschafts- und Finanzwissenschaft mit Bezug zum Themenkomplex Corporate Governance zusammen. Im Jahr 2019 wurde die Veranstaltung von SAFE ausgerichtet.

Zu den zwölf GCGC-Partnerinstitutionen zählen neben der Goethe-Universität Frankfurt, dem Center for Financial Studies und SAFE die Law Schools der US-Hochschulen Columbia, Harvard, Stanford und Yale, das britische Imperial College London sowie die University of Oxford, das Swedish House of Finance, das Centre for Law & Business und das Centre for Governance, Institutions and Organisations der National University of Singapore, die Guanghua School of Management der Peking University, die School of Law der südkoreanischen Seoul National University sowie die Graduate Schools for Law and Politics der japanischen University of Tokyo.

Die GCGC nimmt derzeit Einreichungen für die Konferenz im Jahr 2021 entgegen, die von der US-Universität Yale ausgerichtet wird. Die Einreichungsfrist endet laut Call for Papers am 30. Oktober 2020.